… kann man gar nicht genug beleidigen.
Da hat der Freund meiner krebskranken Freundin mal auf die schnelle mit ihr Schluss gemacht. Ein paar Stunden vor der Abschlussuntersuchung. Um es ganz kurz und knapp zu machen, denn so ein kranker Mensch ist ja für ihn eine Zumutung, hat er es ihr nachts am Telefon mitgeteilt und den Schlüssel zu ihrer Wohung schon in den Briefkasten geworfen. Tags darauf hat sie dann festgestellt, dass nicht nur sämtliche seiner Sachen weg sind, sondern auch ihre Sparbücher. Warum auch nicht, das letzte Hemd hat ja bekanntlich keine Taschen. Manchmal finde ich es äußerst bedauerlich, dass ich kein zwei Meter großer Schläger bin. Oder dass ich einfach zu gut erzogen bin um Leute mit dem Kopf ins Klo zu halten.
Wenigstens kann ich meinen Frust hier ablassen. Was für ein Arsch. Wenigstens hat er sich gründlich geirrt. Wir wissen seit heute, dass sie wieder gesund wird. Und ich hoffe, sie treffen sich mal wieder.
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